Warum werden Menschen kriminell? Eine Antwort darauf versuchen Kriminalitätstheorien zu geben. Allgemein gliedern lassen sie sich in
- Biologische Ansätze
„Kriminalität ist genetisch (mit-)bedingt.“ - Sozialpsychologische Ansätze
„Kriminalität wird erlernt.“ - Sozialstrukturelle Ansätze
„Gesellschaftliche Einflüsse sind entscheidend“ - Kombinationsansätze
Verschiedene Modelle werden verknüpft.
Eine ausführliche Übersicht bietet der > Beitrag „Kriminalitätstheorien“ auf KrimLEX.
Kriminalstatistik
Polizeiliche Kriminalstatistik
Über das sogenannte „Hellfeld“ (angezeigte Straftaten & ermittelte Tatverdächtige) berichten die Polizeilichen Kriminalstatistiken.
Einige Beispiele für Kriminalitätstheorien (für zur Erklärung von Kriminalität relevante Theorien)
Differenzielle Assoziation: Psychologie des kriminellen Verhaltens
Welchen Einfluss besitzen Freunde und Freundeskreise auf die Entstehung kriminellen Verhaltens? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Theorie der „differenziellen Assoziation“.
Video „Differenzielle Assoziation – Psychologie des kriminellen Verhaltens“ von Sprouts Deutschland, CC BY 3.0
Sozialkognitive Lerntheorie (Bandura)
Hat die Beobachtung anderer einen Einfluss auf unser (aggressives) Verhalten? Um das „soziale Lernen“ und das Lernen von Vorbildern geht es in dieser Theorie.
Video „Sozialkognitive Lerntheorie: Banduras Experimente mit der Schlagpuppe“ von Sprouts Deutschland, CC BY 3.0
Moralentwicklung (Lawrenze Kohlberg)
Moral als innere Instanz beeinflusst unser Verhalten und kann kriminellem, anderen Menschen schädigenden Handeln vorbeugen. Wie entwickeln sich Moralvorstellungen im Menschen?
Video „Kohlbergs Theorie zur moralischen Entwicklung“ von Sprouts Deutschland
Neutralisationstechniken: „Die Psychologie der Ausreden“
„Ausreden“ können es uns ermöglichen, uns gegen unsere eigenen moralischen Standards zu verhalten – und uns dabei trotzdem wohl zu fühlen.
Video „Die Psychologie der Ausreden – Wie Menschen es rechtfertigen, andere zu verletzen“ von Sprouts Deutschland, CC BY 3.0
Persönlichkeit(sstörungen): Die dunkle Triade
Die „dunkle Triade“ steht in der Psychologie für drei Persönlichkeitsmerkmale, die einen Einfluss auf kriminelles Verhalten haben können: Narzissmus, Psychopathie und Machiavellismus.
Video „Die dunkle Triade: Narzissmus, Psychopathie und Machiavellismus“ von Sprouts Deutschland, CC BY 3.0
Gruppendynamik: Die Theorie des realistischen Gruppenkonflikts
Aggressives – und auch kriminelles – Verhalten kann wesentlich durch Gruppenkonflikte beeinflusst sein.
Video „Robbers Cave Experiment – Die Psychologie von Krieg und Frieden“ von Sprouts Deutschland, CC BY 3.0
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